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>> Radon GasRadon Gas
Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas mit der Ordnungszahl 86. Es ist geruchlos, geschmacklos, farblos und chemisch nahezu inert. Radon findet sich in den radioaktiven Zerfallsreihen von Uran und Thorium; es wird dort aus seinem Mutternuklid Radium gebildet. Die sehr langlebigen Ausgangskerne sind, einschließlich ihrer Zerfallsprodukte, natürliche Bestandteile der Gesteine und Böden. Es sind mehrere Isotope des Radons bekannt, das stabilste Isotop ist Radon-222, das mit einer Halbwertszeit von 3,8 Tagen zu Polonium-218 zerfällt (7). Im Sprachgebrauch und im Rahmen dieser Publikation schließt die Bezeichnung „Radon“ die Radonisotope und deren kurzlebige Zerfallsprodukte ein.
Gesundheitschädlich: Lungenkrebs
Wie und wann sind Maßnahmen sinnvoll?
Radon ist ein Gas, das sich im Erdboden bildet. Potentielle Eintrittsstellen sind also vor allem in Hausbereichen zu suchen, die Bodenkontakt haben, seien es Hauswände, Fundament oder Keller. Über Risse, Fugen oder Rohrdurchführungen findet das Gas seinen Weg ins Gebäudeinnere.
Bei einer Radonkonzentration über 100 Bq/m3; überwiegt das Radon aus dem Untergrund. Hier sind Maßnahmen sinnvoll. Oft reichen schon einfache Maßnahmen;
wie häufiges intensives Lüften
Abdichten von Rissen, Fugen und Rohrdurchführungen in Boden berührenden Hausbereichen
Abdichten von Kellerboden sowie Aussenwände mit Bitumen. Da die Strahlenbelastung nicht allein von der Konzentration des Radons in der Raumluft abhängt, sondern auch von der Aufenthaltsdauer im Raum abhängig ist, kann gegebenenfalls auch die Raumnutzung verändert werden
So dringt Radon ins Gebäude ein
Seinen Weg in das Gebäude findet das Radon über undichte Stellen ( Risse ) im Fundament, Bodenplatten,Kellerwände,
Durch den sogenannten "Kamineffekt" steigt warme Luft im Haus auf und erzeugt dadurch im Keller gegenüber dem Untergrund einen geringen Unterdruck. Dieser reicht aus, um das Radon über Fugen und Haarrisse durch die Bodenplatte Kellerwände anzusaugen.
Auf Grund dieser Tatsache wirken sich folgende bauliche Faktoren negativ auf die Höhe der Radonkonzentration aus:
° Risse und Fugen in Wänden und Böden im Keller
° Schlecht isolierte Durchführungen von Kabeln und Rohren
° Unzureichende Dichtheit zwischen Keller- und Erdgeschoss
° Kellerböden aus Erde, Kies oder Stein





